AGB Webdesign
Stand: Juni 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Webdesign-Leistungen des Auftragnehmers (im Folgenden „Auftragnehmer"). Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Leistungsgegenstand
Der Auftragnehmer erbringt Webdesign-Leistungen gemäß individueller Vereinbarung. Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der schriftlichen Auftragsbestätigung. Nicht im Auftrag enthaltene Leistungen werden gesondert berechnet.
§ 3 Kostenloser Erstentwurf
Der Auftragnehmer erstellt auf Anfrage des Auftraggebers einen unverbindlichen Erstentwurf der Website. Dieser Entwurf ist für den Auftraggeber kostenlos. Erst nach ausdrücklicher schriftlicher Auftragserteilung und Vereinbarung des Projektpreises beginnt der kostenpflichtige Leistungsumfang. Ein Anspruch auf den Erstentwurf besteht nicht.
§ 4 Vergütung und Zahlung
Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Mangels abweichender Vereinbarung ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Bei Projekten über 1.000 Euro netto kann eine Anzahlung von 50 % bei Auftragserteilung vereinbart werden.
§ 5 Lieferzeit
Die Lieferzeit beträgt bei vollständiger Mitwirkung des Auftraggebers in der Regel bis zu drei (3) Wochen ab Auftragserteilung. Verzögerungen, die durch fehlende oder verspätete Zuarbeit des Auftraggebers entstehen, verlängern die Lieferzeit entsprechend. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber unverzüglich über absehbare Verzögerungen.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer rechtzeitig alle benötigten Inhalte (Texte, Bilder, Logos etc.) zur Verfügung. Der Auftraggeber sichert zu, dass er über die erforderlichen Nutzungsrechte an diesen Inhalten verfügt. Für Rechtsverletzungen durch Inhalte des Auftraggebers haftet der Auftraggeber.
§ 7 Urheberrecht und Nutzungsrechte
Mit vollständiger Bezahlung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das einfache, nicht übertragbare Nutzungsrecht an der fertiggestellten Website für den vereinbarten Verwendungszweck ein. Das Urheberrecht verbleibt beim Auftragnehmer. Der Auftragnehmer behält das Recht, die Arbeit in seinem Portfolio zu zeigen, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 8 Mängel und Gewährleistung
Erkennbare Mängel sind innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme schriftlich zu rügen. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, kann der Auftraggeber Minderung oder Rücktritt verlangen.
§ 9 Haftungsbeschränkung
Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für mittelbare Schäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen. Die Haftung ist auf die Höhe des vereinbarten Auftragswertes begrenzt.
§ 10 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers und der geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers, soweit gesetzlich zulässig. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.