AGB Webhosting
Stand: Juni 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Webhosting-Leistungen des Auftragnehmers. Das Webhosting-Angebot richtet sich ausschließlich an Kunden, die auch eine Webdesign-Leistung beim Auftragnehmer beauftragt haben. Fremde Projekte werden nicht gehostet.
§ 2 Leistungsgegenstand
Der Auftragnehmer stellt dem Kunden Webspace und Ressourcen zum Betrieb der erstellten Website zur Verfügung. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Hosting-Paket. Inklusive sind SSL-Zertifikat, regelmäßige Backups und technische Betreuung.
§ 3 Verfügbarkeit
Der Auftragnehmer strebt eine Jahresverfügbarkeit von 99 % an. Ausgenommen sind Wartungsarbeiten, die nach Möglichkeit außerhalb der Hauptnutzungszeiten durchgeführt werden. Ein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht.
§ 4 Laufzeit und Kündigung
Der Hosting-Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate. Danach ist der Vertrag mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kündbar. Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt).
§ 5 Vergütung
Die monatliche Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Hosting-Paket. Die Abrechnung erfolgt jährlich im Voraus. Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen behält sich der Auftragnehmer vor, den Hosting-Dienst vorübergehend zu sperren.
§ 6 Pflichten des Kunden
Der Kunde ist verantwortlich für die auf dem Server gespeicherten Inhalte. Es ist untersagt, rechtswidrige, obszöne oder anderweitig problematische Inhalte zu hosten. Der Kunde stellt sicher, dass seine Inhalte keine Rechte Dritter verletzen.
§ 7 Backups
Der Auftragnehmer erstellt regelmäßige Backups, übernimmt jedoch keine Garantie für deren Vollständigkeit. Der Kunde ist angehalten, selbst Sicherungskopien seiner Daten zu pflegen. Im Fall eines Datenverlustes wird eine Wiederherstellung aus dem letzten verfügbaren Backup durchgeführt.
§ 8 Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich zur Erbringung der Hosting-Leistung und gemäß der geltenden DSGVO. Auf Wunsch wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abgeschlossen.
§ 9 Haftungsbeschränkung
Der Auftragnehmer haftet nicht für Datenverluste, die aus technischen Defekten beim Betreiber entstehen, sofern dieser keine grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Die Haftung ist auf den Betrag der monatlichen Hosting-Vergütung begrenzt.
§ 10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers. Änderungen dieser AGB werden dem Kunden mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt.